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Bluepoint Games: Sony schließt renommiertes Entwicklerstudio

Bluepoint Games: Sony schließt renommiertes Entwicklerstudio

Im Februar 2026 erlebte die Gaming-Szene eine böse Überraschung: Sony schließt Bluepoint Games, das auf der PlayStation 4 und 5 Remaster und Remakes zu älteren Videospielen geliefert hatte. Zuletzt hatte das Entwicklerstudio ein Remake zu Bloodborne ersonnen – was jedoch von FromSoftware abgeschmettert wurde. Rund 70 Mitarbeiter müssen ein neues Kapitel aufschlagen. Manche von ihnen könnten zu anderen Entwicklerteams wechseln.

Verlorengegangen: Ein Spezialist für Remakes und Remaster

Mit dem Remaster zu Uncharted: The Nathan Drake Collection (2015) und den Remakes zu Shadow of the Colossus (2018) und Demon’s Souls (2020) hat sich Bluepoint Games erfolgreich einen Namen gemacht. Bluepoint verbesserte ein ums andere Mal angestaubte Technik, polierte Auflösung und Grafik auf, ohne das Grundgerüst der Spiele anzutasten. Obwohl Remakes in der Videospielwelt durchaus kontrovers diskutiert werden, ist Bluepoint Games ein renommierter Name.

Nach Übernahme 2021: Kein Spiel mehr veröffentlicht

Als Sony 2021 bekanntgab, das texanische Entwicklerstudio übernehmen zu wollen, wurde dies begrüßt. Anscheinend hatte der Publisher erkannt, wie gut sich Bluepoint auf sein Handwerk versteht. Doch nach der Übernahme sollte der Hersteller keinen Titel mehr veröffentlichen.

In Online Casinos mit schneller Auszahlung wäre eine solche Ausgangslage undenkbar. Klar: Spielautomaten sind einfacher zu bauen als ein vollwertiges Videospiel. Während Bluepoint und andere Entwickler ein halbes Jahrzehnt und länger an Releases tüfteln, bringen Provider wie Pragmatic Play und Play’n GO jeden Monat neue Video-Slots auf den Markt. Wer nicht weiterentwickelt, versinkt rasch in der Bedeutungslosigkeit. Im Übrigen sind Remakes im Casino keine Seltenheit, wie Divine Fortune Megaways (NetEnt) oder Vikings Go Berzerk Reloaded (Yggdrasil) unter Beweis stellen.

Berichten zufolge hat Bluepoint Games in den letzten Jahren an einem Live-Service-Spiel zu God of War gearbeitet. Unklar ist, ob Bluepoint diesen Weg selbstständig eingeschlagen hatte oder von Sony gedrängt worden war. Auch wenn Bluepoint nach seiner Gründung mit Blast Factor ein eigenes Projekt realisiert hatte, verstand sich der Entwickler eher auf Remaster und Remakes. Ausgerechnet einen solchen Hersteller der stark umkämpften Live-Service-Branche auszusetzen, mutet absurd an.

Dass Sony für die Schließung mitverantwortlich sein könnte, zeigt ein anderes Beispiel: Firewalk Studios. 2023 war Firewalk mit dem Hero-Shooter Concord krachen glorios gescheitert. Wieder handelte es sich um einen Versuch, im Live-Service-Segment Fuß zu fassen. Und wieder wurden Entwickler für die Marktausrichtung abgestraft. Denn: Firewalk wurde 2024 aufgegeben – dabei hatte Sony das Studio erst ein Jahr zuvor gekauft.

FromSoftware hatte ein Remake zu Bloodborne abgelehnt

Um sich selbst zu retten, hatte Bluepoint Games Sony ein Remake zum Soulslike Bloodborne in Aussicht gestellt. Schließlich hatte Bluepoint bereits Demon’s Souls modernisiert – und Fans wünschen sich seit Jahren eine neue Version des Klassikers. Jedoch hat FromSoftware den Joker gezückt und ein Veto eingelegt. Offenbar hatte vor allem Hidetaka Miyazaki – der kreative Kopf hinter Bloodborne – etwas gegen ein Remake einzuwenden. Ohne ihn sei da nichts zu machen. In jüngerer Vergangenheit war Miyazaki mit Elden Ring (2022) und The Duskbloods (2026) ausgelastet. Sollte eines Tages ein Remake zu Bloodborne entstehen, wird Bluepoint Games nicht mehr beteiligt sein.

Bloodborne würde von einem Remake gewaltig profitieren. Die PS4-Version hat eine instabile Framerate, die kaum imstande ist, die anvisierten 30 FPS dauerhaft aufrechtzuerhalten. Im Falle eines Remakes wären 60 Bilder pro Sekunde für die PlayStation 5 ohne Weiteres zu stemmen. Zudem könnte ein Remake auf mehr Plattformen zugänglich gemacht werden, zum Beispiel auf dem PC. Als Publisher könnte Sony mehr Druck ausüben – entscheidet sich jedoch dagegen, um FromSoftware wohl nicht zu verprellen.

Etwa 70 Mitarbeiter von Schließung betroffen

In einer Stellungnahme hatte Hermen Hulst – CEO der Studio Business Group bei Sony – gestiegene Entwicklungskosten und verlangsamtes Branchenwachstum als Gründe genannt. Ein paar der Mitarbeiter sollen laut Hulst anderswo bei Sony unterkommen. Dass Bluepoint den wiederholten Live-Service-Experimenten zum Opfer gefallen sein könnte, wird mit keiner Silbe erwähnt.

Aufgabe von Entwicklerstudios keine Seltenheit

Bluepoint Games zeigt, dass selbst etablierte und angesehene Marken nicht vor einem Ende mit Schrecken gefeit sind. Auch andere Publisher sind berüchtigt, einstmals erfolgreiche Entwickler nach dem Kauf fallenzulassen. Electronic Arts hatte Westwood Studios (Command & Conquer, Dune) nach wenigen Jahren aufgelöst. Bei Pandemic Studios (Destroy All Humans, Star Wars: Battlefront) war das Ende nach weniger als zwei Jahren unter EA beschlossene Sache. Visceral Games (Dead Space) fiel dem Publisher ebenfalls zum Opfer.

Ähnliches ist zuletzt bei Xbox Game Studios zu beobachten: Tango Gameworks (The Evil Within) machte Anfang 2023 mit Hi-Fi Rush auf sich aufmerksam. Obwohl das Rhythmusspiel bei Kritikern und Microsoft Anklang fand, wurde das Studio im Folgejahr stillgelegt. Verständlicher war die Entscheidung bei Arkane Studios (Dishonored, Prey), dessen letztes Projekt – ein Live-Service-Spiel namens Redfall – als Enttäuschung gehandelt wird.

Ausbleibende Erfolge und Sparmaßnahmen sind die häufigsten Gründe, die das Aus bedeuten können. Andere Entwicklerstudios haben Schwierigkeiten, sich in einem neuen Mutterkonzern einzufügen, scheitern nach dem Kauf an neuen Aufgaben. In jedem Fall ist die Videospielbranche ein unstetes Fahrwasser: Ein einziger Fehlschlag kann ausreichen, um Giganten zu stürzen. Bluepoint Games zeigt, dass ein finanzstarker Partner kein Garant ist, Talfahrten längere Zeit zu überstehen.

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Wer entwickelt jetzt Remakes für Sony?

Ungeklärt ist, wer die freigewordene Nische besetzt, die Bluepoint Games ausgefüllt hatte. Zwar haben Insomniac Games (Marvel’s Spider-Man Remastered) und Naughty Dog (The Last of Us) bereits Remaster hervorgebracht. Doch dies waren immer Projekte, an denen Insomniac und Naughty Dog ursprünglich beteiligt waren. Nixxes Software hat zuletzt PC-Portierungen für Sony übernommen, unter anderem Rachet & Clank: Rift Apart, Horizon: Forbidden West oder Ghost of Tsushima.

rinapri
Kateryna Prykhodko

Kateryna Prykhodko ist eine kreative Autorin und zuverlässige Mitarbeiterin bei EGamersWorld, die für ihre fesselnden Inhalte und ihre Liebe zum Detail bekannt ist. Sie kombiniert Storytelling mit klarer und durchdachter Kommunikation und spielt eine große Rolle sowohl bei der redaktionellen Arbeit der Plattform als auch bei der Interaktion hinter den Kulissen.

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