ESIC hat die Untersuchung des Falls HUNDEN übernommen

Zur Integrität der Kommission machte eSports Aussagen zu den laufenden Ermittlungen. Insbesondere hat ESIC die Ermittlungen im Fall HUNDEN aufgenommen und sich verpflichtet, am Mittwoch, 25. August, eine Stellungnahme zu den Ermittlungsergebnissen abzugeben. Darüber hinaus kündigte die Kommission die Schaffung einer Initiative zur Ermittlung von Transparenz an, die darauf abzielt, ein „zuverlässiges und verhältnismäßiges Verständnis“ der ESIC-Aktivitäten in Bezug auf laufende Ermittlungen zu vermitteln.

ESIC untersucht derzeit Vorwürfe, wonach der ehemalige Heroic-Trainer vertrauliche Informationen in Bezug auf den Teamstrategieordner mit einem Konkurrenten geteilt hat, der das Team bei der IEM Köln 2021 besiegt hat. Nach der Untersuchung wird die Kommission ihre eigene Erklärung veröffentlichen, sowohl im öffentlichen Interesse als auch zur Vermeidung der Spekulation.

Die Transparenzinitiative selbst wird vier Phasen umfassen, von denen die erste ein Register offener Ermittlungen ist.

ESIC sagte, es untersucht derzeit vier Fälle. Eine betrifft möglichen Wettbetrug durch den CEO von Project X, Alexander Shishko, in Spielen, die von seinem Team und Akuma gespielt wurden. Nach der Untersuchung empfahl die Kommission Turnierveranstaltern, Bewerbungen des Akuma-Teams wegen Korruptionsverdachts nicht anzunehmen.

Eine Untersuchung des "Coaching-Bugs" steht derweil noch wegen der "Beschwerdeergebnisse" nach der ersten Meldung sowie der Schwierigkeit, einen "fairen, verhältnismäßigen und kohärenten Sanktionsansatz" zu definieren, noch aus.

In den nachfolgenden Schritten der Initiative wird ein „Öffentliches Sanktionsregister“ erstellt, in dem alle von ESIC verhängten Sanktionen aufgezeichnet werden, einschließlich der Dauer, Art der Sanktion, Link zur Pressemitteilung und des Status, sowie ein „öffentliches Beschwerderegister“, das alle eingegangenen Beschwerden widerspiegelt. Unabhängiges Berufungsgremium ESIC.

Im November plant ESIC, die letzte Phase seiner Transparenzinitiative, die Public Appeals Library, einzuführen, die mit Zustimmung der Interessengruppen Zugang zu schriftlichen Entscheidungen des Berufungsgremiums gewähren wird.